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Wednesday, September 9, 2009
The Church Council has accepted the idea of adopting a
"GOING GREEN IN BABY STEPS" program details to follow soon
Christuskirche is Going Green
Das ist im letzten Jahr zu einem Schlagwort in den USA geworden.
Für uns als Deutsche ist das nichts Neues: Selbst auf öffentlichen Jahrmärkten ist in Deutschland Einweggeschirr seit etwa 15 Jahren verboten und jeder Stand hat seine fahrbare Spülmaschine dabei.
Deutschland stellt inzwischen mehr Strom (pro Einwohner) aus erneuerbarer Energie her als die USA, obwohl wir längst nicht soviel Sonne, nutzbare Wasserläufe und unbewohntes Land haben.
Subventionen gehen vor allem in den öffentlichen Nah- und Fernverkehr und nicht in den Straßenbau.
Viele Kirchen haben schon lange ihr Solardach oder wenn sie noch mit Öl heizen, einen ‚Blaubrenner'.
Und man läuft in die Kirche oder wechselt sich beim Fahren ab.
Der Hintergrund ist nicht nur ‚Mode', die Verknappung von Rohstoffen und die Erwärmung der Erdkugel. Dahinter steht die Bibel selbst. Gott hat uns zu Verwaltern der Erde gemacht. Die Formulierung im Schöpfungsbericht, man solle sich die Erde „untertan" machen, ist verführerisch und hat tatsächlich zur Ausbeutung der Erde beigetragen. Aber ist Ausbeutung das, was wir von einem liebenden und verantwortungsvollen Herrscher erwarten? Im zweiten Kapitel des 1. Buch Mose heißt es dann auch, dass wir die Erde „bebauen und bewahren" sollen.
Wir haben oft das Evangelium verkürzt und uns ‚nur' auf die Rettung der Seelen beschränkt. Manche Bewegung hat die soziale Verantwortung entdeckt oder die Verantwortung für die Tierwelt. Ein umfassendes Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung hat sich aber erst nach der Ölkrise der 70er Jahre entwickelt.
Ronald Reagan hatte zu Beginn seiner Amtszeit gesagt, dass wir mehr Energie verbrauchen müssten, weil die Wirtschaft immer vom ‚Mehr' lebt. Das ist unchristlich und darum falsch. Es gibt auch Christen, die sagen, dass Jesus sowieso bald wiederkommt und wir darum auf die Erhaltung der Erde nicht mehr zu achten brauchen. – Die Wiederkunft hat sich inzwischen 2000 Jahre verzögert und darum ist es fatalistisch und falsch, den Weltuntergang auch noch zu beschleunigen.
Wir haben Sparbirnen in der Kirche, und das ist alles. Falsch; wir haben auch Pläne.
In unseren Haushalt haben wir (effektive) $50,000 eingestellt: Wir werden überprüfen, ob wir bei uns eine Solaranlage einrichten können, die unseren Strombedarf zu 100% deckt. Wenn die Zuschüsse gesichert sind, dann müsste sich die Anlage in 12 Jahren bezahlt gemacht haben und danach sparen wir sogar Geld. Hier fehlt aber noch die Feinarbeit.
Das Gemeindebüro ist damit beauftragt einen ‚nachhaltigen' (sustainable) Benutzungsplan für unser Gebäude zu erarbeiten, der dann stufenweise eingeführt werden soll (Energie und Wasser sparen, Optimieren von Heizen und Kühlen, Recycling, Müllvermeidung, Carbon footprint).
Andrew Talbert erarbeitet ein flächendeckendes Car pooling system für das Los Angels Basin und das Antelope Valley (siehe unten) dem man sich nicht nur anschließen kann, wenn man keine Fahrtgelegenheit hat; mit ihm kann man Fahrtgemeinschaften bilden, wenn man zur Kirche kommt.
Am Besten wäre, wir finden eine kleine Aktionsgruppe, die sich damit beschäftigt. Wollen Sie mitmachen?